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Erlebniswanderweg

Ein sehr schöner und interessanter Wanderweg ist der von Westerhausen/Harz am Waldrand (Südseite) entlang mit herrlichen Ausblicken zum Harz, der Teufelsmauer bei Timmenrode und Weddersleben, der Warnstedter Windmühle, sowie vielen Ortschaften, bis zur Altenburg kurz vor Quedlinburg (5,5 km). Zurück geht es durch den Eselstallforst zum “ Gesichtsstein “ auf den Spuren des Eselstall - Steinkreis. Gesammtlänge ca 12 km.

Ausgangspunkt ist der Wandertreff an der Strasse “ Vor dem Junkerhof ”. Von hier geht es die Strasse “Vor dem Junkerhof” und die ” Warnstedter Strasse” dann ins “Schaftal” leicht bergan. Oben dann nach links den Hasenberg mit freier Sicht weiter leicht bergan.

Zu den gelbhinterlegten Wörtern gibt es weiter unten Zusatzinfos

Blick vom Hasenberg nach Westen mit Regenstein und Blankenburg

Wandertreff Vor dem Junkerhof. Im Hintergrund der ehemalige Junkerhof

Schaftal-Weg bevor es links zum Hasenberg abgeht

Weiter durch die Warnstedter Eichen, rechts Eichenwald links Kiefernwald

Etwas sandiger Weg und Reste von Heidekraut

Der Hessenbergstein am Wegrand kurz vor den Warnstedter Eichen

Ab hier stösst man öfters auf alte Panzerlöcher der ehem. Sowjetarmee

Hier befindet nach ca 50 m rechts im Eichenwald mindesten ein ungeöffnetes Hünengrab (Hügelgrab)

Am Ende der Warnstedter Eichen steht eine überdachte Sitzgruppe mit Blick nach Warnstedt mit seiner Windmühle und dem südlichen Harzrand Hier mündet ein weiterer Weg vom Dorf (Knochenwinkel) der nach Warnstedt führt. Wir gehen aber geradeaus am Waldrand entlang

Nach einigen hundert Metern steht eine Sitzbank mit schöner Aussicht

Etwa 80 m hinter der Bank ist ein interessantes Objekt. Das im Jahr 1896 geöffnete Hünengrab am Honigkopf mit Kleiner Steinsäule

Forstgrenzsteine am Waldrand

Weiter geht es auf sandigem Weg bis zur nächsten Bank mit guter Sicht zur Wedderslebener Teufelsmauer

Geht man von den Grenzsteinen ca 40 min den Eichenwald so sieht man noch die Reste eines sowjetischen Bunkers.

 Weiter bis zu dieser Wegverzweigung. Hinter dem Sumpfloch ca 30 m scharf links zum Grenzstein aus dem Mittelalter

Einer der letzten mittelalterlichen Grenzsteine von vorn und hinten.

Etwas weiter kommt man an der tiefsten Stelle der Wanderung

Von der Sitzbank ein Stück weiter hat man wieder einen Panoramablick zum Harz

Zurück zur Weggabelung geht es auf den rechten Weg weiter. Es geht vorbei an Hentschels Wald, wo sich etwa 3 Gehöfte befinden.

Nach einigen hundert Metern wieder eine Sitzgelegenheit

Wieder freie und weite Aussicht mit überdachten Sitzplatz

Freie Sicht bis Gernrode

Dann links halten ( Waldrand)

Zurück und den alten Weg weiter, dieser trifft dann auf den breiten Hauptwanderweg von Westerhausen nach Quedlinburg

Nach einiger Zeit führt ein Pfad nach rechts ab zum Seerosenteich

Der Seerosenteich

Wir  gehen nach links zur Altenburg-Warte

Kurz vor der Gabelung ein Schild Kohlenabbau ab 17 Jh an der Altenburg

Der breite Hauptwanderweg

Vorbei geht es am Wasserhochbehälter

Auf erhöhter Stelle vor der Warte gibt es eine schöne Sitzgelegenheit die viel in Anspruch genommen wird. Von der neu restaurierten Warte hat man leider keine Aussicht, da durch Bäume zugewachsen.

150 m weiter kommen wir zum Quedlinburger Blick. Von hier giebt es einen schönen Blick auf das Quedlinburger Schloss sowie ein Teil der Stadt

Auf den breiten Forstweg geht es wieder zurück durch den Eselstallforst. Hier kann man auch Reiter treffen. An der ersten Wegkreuzung rechts ab, nächste wieder rechts bis zum Ackerrand. Viele vermuten das hier die Stelle ist , wo einst ein Steinkreis gestanden heben soll.

Unweit von hier steht der markante “ Gesichtsstein ”. Von vorn und von hinten zu sehen sowie zwei kleinere interessanter Steine und eine Bank

Vor uns auf dem Acker eine Waldinsel, wo einst der Gesichtsstein lag. Hier findet man noch mehr seltsame Steine sowie Mittig eine scheinbar künstliche Erhöhung

Weiter geht es auf dem breiten Wander- und Fahrradweg zum Forsthaus Rennbahn.

Gegenüber dem Forsthaus sind schwach noch Treppen zur Aussichtsplattform  der Pferderennbahn zu erkennen

Zurück auf den Hauptweg kommen wir bald an der ehemaligen Gaststätte Eselstall mit grosser Wiese und Sitzecke vorbei.

Gegenüber am Waldrand steht ein Menhir. Bedeutung unbekannt

Auf der alten Pferderennbahn werden heute wieder kleine Rennveranstaltungen durchgeführt

Einen schönen freien Blick zum Gewerbegebiet und zum Dorf

Rechts vorbei an dieser Sitzgarnitur mit Infotafel am Forsthaus

Vorbei an einer Gartenanlage, dann nach links auf den Kaiserweg

Vorbei am Tierfriedhof und Kindergarten geradeaus in diesen Feldweg hinein. Hier kommt man in die Gartenstrasse vorbei am Weingut von Mathias Kirrmann wieder zum Ausgangspunkt

Besonders der Königstein ist gut zu sehen

Zusatzinfos :

Hünengrab (Hügelgrab) - Sind mehrere um Westerhausen vorhanden z.B. Am Landgraben, Jätchenberg,Hessenberg,Warnstedter Eichen und Rosshöhe

Das 1896 geöffnete Hünengrab am Honigkopf - Im Zentrum wurde ein Hockerskelett (Gesicht zeigt nach Osten) mit einen gehenkeltem Becher (Schnurkeramik) sowie mehrere Gefässe gefunden. Das Skelett war von einer  kegelförmigen Steinpackung bedeckt. Bei der Steinsetzung befand sich auch ein ungewöhnlicher “Menhir” der in primitivsterweise eine Menschnachbildung sein könnte. Dieser liegt heute unbeachtet im Jägergarten auf dem quedlinburger Schloss.

Steinmenhir im Jägergarten

Kleine Steinsäule : Durch starke Verkieselung ein sehr fester Stein. Schön glatt und gleichmässig schmaler nach oben zulaufend. Gefunden am Grüntalweg/Scharfenstein, diente er wahrscheinlich dort als Grenzstein. Aufgestellt am Hünengrab im Sommer 2012.

Forstgrenzsteine : Diese Granitgrenzsteine von 1913 sind noch viele vorhanden. Damals kaufte Quedlinburg vom Fiskus den grössten Teil des Forstes vom Eselstall bis kurz vor Westerhausen.

Altenburgwarte : Eine von sechs noch erhaltenen Warttürmen. Sie diente dem Schutz der oft umstrittenen Grenze zur Grafschaft Regenstein. 1889 als Aussichtspunkt umgebaut. In den 90 er Jahren restauriert

Stark verkieselte Steinsäule

Mittelalterlicher Grenzstein : An der Grenze zwischen der ehemaligen Grafschaft Regenstein und dem Stift Quedlinburg

Steinkreis im Eselstall : Der Uhrmacher  Ernst Yxem beschreibt 1867 einen ovalen Kreis mit grossen Sandsteinen im Abstand von 9-15 Meter besetzt . In der Mitte soll ein Sandsteinblock von ca 3,5 Meter Höhe gestanden haben. Eine Seite soll glatt behauen und mit Zeichen versehen gewesen sein. Der Kreis soll die Ausmasse von 105 x 150 Meter gehabt haben. Der Maler Steuerwald hat in seinen Bild “Eselstein” die Reste eines Steinkreises gemahlt. Ansonsten gibt es keine anderen Hinweise.

Gesichtsstein : Eine sehr markanter Stein mit verblüffenen menschlichen Gesichtszug. Er soll aber nicht von Menschenhand geformt sein. Einst gefunden an der kleinen Waldinsel, später dann unweit davon aufgestellt.

Menhir am Schösserkopf : Er soll nach offiziellen Untersuchungen um ein von Menschenhand bearbeiteter und aufgestellter Stein ( Menhir) sein.

Rennbahn : Sie wurde um 1870 gebaut und war die erste und schwerste Naturhindernisbahn Deutschlands. Ab 1962 fanden hier Motorcrossrennen, auch zu DDR Meisterschaften statt.

Weingut Kirmann : Hofverkauf der Qualitätsweine (verschiedene Auszeichnungen). Es gibt keine festen Öffnungszeiten daher anrufen mehr..

 Junkerhof : Eine ehemalige Wasserburg, älteste Gebäude, 1629 quartierte sich Albrecht von Wallenstein hier ein mehr.

Die Strecke kann man natürlich auch mit dem Fahrrad fahren, aber die Hinfahrt ist etwas schwieriger da manchmal loser Sandboden vorhanden. Die Rückfahrt durch den Eselstall ist aber hervorragend geeignet.

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